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  Buntes Dorf Und Versteinertes Städtchen

 

Das Dorf Zalipie ist berühmt als ein Dorf der bemalten Hütten. Die Sitte, Stuben mit Blumen und Girlanden zu bemalen kommt aus der Ende des 19 Jh., als die Bewohnerinnen begannen die Innenräume mit Blumen aus Seidenpapier, Scherenschnitten, Spinnen aus Stroh und Blumen gemalten auf den Wänden. Früher malten sie auf den qualmigen Wänden mit dem Kalk helle Flecken, um die Räume heller zu machen, die schmutzig vom Rauch aus Küchenherden waren. Danach wurden diese Flecken in einfache Blumenmotive ausgebaut, die zuerst um Herd herum gemalt waren, unter Fenster und Bilder. Mit der Zeit begannen die Gemälde ganze Herde zu bedecken, Wände und – äußere Wände der Häuser und Wirtschaftsgebäuden.

 

Wenn man in Zalipie ist, kann man bemalte innere und äußere Wände der Häuser, der Ställe, Brunnen, Keller, Kapelle, Hundehütten. Außer den Malereien auf den Wänden kann man auch viele Scherenschnitte finden, die als Schmuck für die Wände dienten, sowie als Gardinen. Verziert wurden auch keramische und hölzerne Sachen, Gläser, Stoffe.

 

Die bekannteste Artistin in Zalipie ist die nicht mehr lebende Felicja Cury³owa – in ihrem Haus befindet sich jetzt ein Museum. Dort befinden sich die Malereien die siê sowohl auf den Wänden, als auch auf den Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs.

 

In Zalipie muss man unbedingt die Kirche sehen, die im Innern von den Artistinnen aus Zalipie verziert ist.

 

Unbedingt sollte man auch das Haus der Malerinnen besichtigen, wo man die Werke der Artistinnen aus Zalipie bewundern kann. Es gibt da auch Werkstätte, wo man die Techniken von verzieren der Gegenstände kennen lernt.

 

In Zalipie kann man Reiseandenken mit charakteristischen für diese Region Malereien kaufen, u.a.: Postkarten, bemalte Ostereier, Becher, Löffel usw.

 

Versteinerte Stadt ist ein Schutzgebiet der unbelebten Natur mit der Fläche von 15,01 ha. Es liegt am rechten Ufer des Flusses Bia³a, in der Nähe von Ciê¿kowice. Es entstand im Jahre 1931.

 

Das Schutzgebiet erstreckt von der Talsohle Bia³a bis zur Bergspitze Ska³a (367 M ü.d.M.). Im Mischwald – (Eichen mit dem Beisatz von Kiefern) ist eine Gruppe von großen Felsen aus Sandstein, die von der Erosion fantastisch gestaltet wurden. Es gibt unter ihnen Kanzeln, Keulen, und Felsenpilze. Die ihnen gegebene Namen entsprechen den Gestalten, z.B. „Keule“, die andere sind zum Beispiel: „Pyramide“, „Bastei“, „Dachse“, „Grunwald“ (mit einer kleinen Höhle und einer Gedenktafel zum 500 Jahren nach Grunwald-Schlacht), „Rathaus“ und „Hexe“. In der Nähe befindet sich auch ein kleiner Wasserfall.

 

Der Name des Schutzgebiets kommt von einer Sage, nach der diese Felsen die Resten einer Stadt sind, die versteinerte, weil ihre Bewohner das Gesetz der Gastfreundlichkeit brachen, oder, nach anderer Version, liederlich waren.

 

Ausreise aus Krakau: 08:00

 

Rückkehr nach Krakau: um 18:00

 

PREIS: 350 PLN

 

Weitere Informationen: Im Preis sind die Durchfahrtskosten, Eintritt ins Museum und Teilnahme an Werkstätten, Versicherung und Fremdenführer enthalten.

 

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